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Airbus A310
Um dem Bedarf der Fluglinien nach
einem kleineren Nachfolgemuster des A-300 zu decken, brachte Airbus den
A-310 heraus. Die beiden Modelle haben denselben Kabinendurchmesser,
wobei der Rumpf des A-310 um sieben Meter verkürtzt wurde und somit nur
noch vier Passagiertüren hat. Der A-310 hat verbesserte Flügel mit
küzerer Spannweite und neuen Triebwerksaufhängungen.
Mit aerodynamischen Verbesserungen und
der Verwendung von CFK Materialien spart der A-310 verglichen mit dem
A-300 bis zu 20% Kerosin ein.
In den Unterflurfrachträmen finden 14 LD-3-Container platz.
Im April 1982 flog der A-310-200 zum
ersten Mal . Ursprünglich war auch eine -100 Variante geplant, aber
wärend der Entwickelung wurde sie wegen geringer Nachfrage der Airlines
verworfen. Nur ein Jahr nach dem Erstflug stellten die Erstkunden
Lufthansa und Swissair den A-310 in Service. Lange Flugtest waren wegen
der Änlichkeit zum A-300 nicht nötig. Der Durchbruch außerhalb Europas
gelang dem A-310 mit einer großen Bestellung von PanAm.
Die Fluglinien konnten auch eine
A-310-200C bestellen. Die Convertible kann innerhalb von 15 Stunden zum
Vollfrachter umgebaut werden. Erstbesteller und Initator war Martinair.
Außerdem wurde eine Nurfrachterversion A-310-200F entwickelt, deren
Erstbesteller FedEx war. Nach 85 verkauften Einheiten stellte Airbus die
gesamte A-310-200 Produktion ein und konzentrierte sich auf den in 1983
vorgestellten A-310-300. Verbesserungen waren u.a. eine höheren
Treibstoffkapazität (61000 Liter), neue Flügel mit kleinen Winglets an
den Sptizen sowie ein gesteigertes Startgewicht.
Der A310-300 und der A300-600 haben
das selbe Cockpit und ähnliche Flugeigenschaften. Beide Flugzeuge können
mit einem Typerating geflogen werden. |