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Airbus A319
Der A-319 ist nach dem A318 Airbus'
kleinstes und jüngstes Flugzeug. Er gehört zusammen mit der A-318, A-320
und A-321 zur selben Standartrumpffamilie. Jedes Flugzeug hat den selben
Rumpfquerschnitt, ähnliche Flugeigenschaften und das gleiche Cockpit,
welches es den Piloten ermöglicht mit nur einem Typrating die ganze
Flugzeugfamilie zu fliegen. Selbst das Wartungspersonal kann mit nur
einer Lizenz jedes A-320-Serie Flugzeug warten, was große Kostenvorteile
mit sich bringt.
Als Triebwerke sind die CFM-56-5B6
oder die V2500 von IAE (vergleiche mit der Triebwerke-Seite) verfügbar,
welche auch in der A-320 und der A-321 Verwendung finden. Um ähnliche
Flugeigenschaften zu gewährleisten, musste man für den A319 nur den
Schub auf 104,5 kN reduzieren. Im A-319 finden 95% der Teile des A-320
Verwendung und nur ein paar technische Neuerungen wurden hinzugefügt,
wie z.B. ein serienmäßiges GPS System.
Airbus verkürzte den Rumpf des A320
für den A-319 vor und hinter dem Flügel um 3,73m , welcher ansonsten
komplett (samt Höhen- und Querruder) vom A-320 übernommen wurde. Das
fly-by-wire System wurde angepasst und auf dem Flight Management and
Guidance Computer installierte Airbus die neueste Software.
In der typischen Zweiklassen Version
finden 124 Passagiere in der Kabine Platz, die mit zwei Klimaanlagen und
einer zusätzlichen Heizung im vorderen Türbereich ausgestattet ist.
Airbus präsentierte den A-319 am 10.6.1993. Der Roll-Out fand am 24
August statt, einen Tag später war der 3.50 Stunden dauernde Erstflug
über Hamburg. Vier Tage später wurden die Flugtests in Toulouse,
Frankreich fortgesetzt und im November kam ein zweiter A-319 dazu, bis
schließlich am 10.4.1993 die Zulassung mit CFM-56 Triebwerken durch die
europaische JAA erteilt wurde. Der erste Linienflug wurde im Frühling
1996 von Swissair durchgeführt. Die 120 Minuten ETOPS (Extended Range
Twin Operations) Zulassung erhielt der A-319 am 14. Februar 1996. 1999
wurde von Airbus auch der A319CJ (Cooperate Jet) vorgestellt, ein
Businessjet der mit einer Reichweite von bis zu 11.700 km dem Boeing BBJ
Konkurenz machen soll. |