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Embraer 170 Serie
Der Regionalmarkt boomt. Laut
Regionalmarktführer Bombardier Aerospace (berühmte CRJ-Serie) werden bis
zum Jahr 2010 über 9.000 Regionalflugzeuge mit bis zu 99 Sitzen
ausgeliefert. Geschäftsreisende, Hauptentwicklung in der Luftfahrt,
fordern Jets mit hoher Geschwindigkeit, großer Reichweite und viel
Komfort.
Embraer spielt seit dem erfolgreichen
Wiedereinstieg in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wieder
eine große Rolle in der Regionalluftfahrt. Vor allem die ERJ-Serie ist
weltweit sehr beliebt. Der Konzern überließ der Konkurrenz aber zuerst
den Bau von 70-100sitzigen Regionaljets.
Das ist schon erstaunlich, zumal auch
kleinere Fluglinien sehr darauf achten, ihre Flotten aus vergleichsweise
wenigen Grundmustern möglichst eines einzigen Herstellers
zusammenzusetzen. Damit kann die Besatzung flexibel einsetzt werden und
die Wartung wird wirtschaftlicher.
Doch nun gesellen sich die Brasilianer
(mit vielprophezeitem Erfolg) in die Reihen seiner Konkurrenten:
1999 kündigte das Unternehmen an, die beiden neuen Typen ERJ170 und 190
zu bauen.
Die Embraer 170 bietet 70, die größern
190/100 und die noch größere 190/200 noch mal zehn Sitzplätze mehr. Im
Vergleich: 728JET: 70-75 Plätze, 928JET 98-105, je nach Ausstattung.
Als Erstkunde wurde die damalige
Swissair-Tochter Crossair gewonnen, die auch schon die kleineren ERJ 145
einsetzen. Als Triebwerk wurde das CF34 von General Electric gewählt,
das übrigens auch bei der 728JET und CRJ-Reihe Verwendung findet.
Dank der großen Verbreitung seiner
kleineren Jet-Muster kann Embraer auf starkers Interesse für die neuen
Regionaljets mit 70 u. mehr Sitzen hoffen.
Die ersten Auslieferungen für die
Embraer 170 sind Ende 2002 und für die Embraer 190 Anfang 2004 geplant.
Text: Jonathan
von Gutzeit
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