Fairchild 528 / 728 / 928

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Flugzeug-Lexikon

 

 
 
Fairchild 528/728/928JET

Der Deutsch/amerikanische Flugzeughersteller Fairchild Dornier stellte 1998 auf der Berliner ILA erstmals eine neue Regionaljet-Familie vor. Diese besteht aus den Projekten 528JET, 728JET und 928JET.

Alle Modelle sind für eine Strecke von bis zu 3.000 km ausgelegt und bieten 55, 70 bzw 90-110 Passagieren Platz.

Der Grund für die Entwicklung dieser neuen Regionaljet-Generation ist, dass eine Boeing 737 oder ein Airbus A-319 auf manchen Regionalstrecken zu wenig ausgelastet fliegen und Propeller-Maschinen von vielen Kunden als nicht mehr zeitgemäß empfunden werde.

Durch die relativ große Spanne der Passagierkapazitäten von 50 bis über 100 innerhalb einer Flugzeugfamilie können die Fluggesellschaften kostengünstiger operieren als mit einem Flottenmix verschiedener Hersteller.
Dieser Gesichtspunkt unterscheidet die 728JET Familie von seinen Konkurrenten Bombardier CRJ und den Embraer Regionaljets, die jeweils in mehreren Versionen lediglich die Segmente von bis zu knapp 70 Passagieren abdecken.

Das Basismodell der Baureihe ist der 728JET. Dieser ist für 70 Passagiere ausgelegt und hat eine maximale Startmasse von 43,3t.

Als Antrieb werden höchstwahrscheinlich zwei Mantelstromtriebweke von General Electric (CF34-8D3) mit je ca. 60 kN Standschub dienen. Der Projektplan des 728JET sieht vor, dass im Sommer 2003 die ersten Auslieferungen an die Kunden erfolgen. Lufthansa wird Erstkunde für den 728JET.

Fairchild 528/728/928JET (Daten: 728JET)
Foto: © Fairchild
Länge 25.75 m
Höhe 8.86 m
Spannweite 26.62 m
Flügelfläche 75.00
Max. Abfluggewicht 35000 kg
Max. Nutzlast 8500 kg
Reisegeschwindigkeit 825 km/h
Max. Flughöhe 12500 m
Tankkapazität 11900 l
Passagiere 70
Reichweite 4700 km
Triebwerke 2x CF34-8D3, Schub: 59 kN
Erstflug   k.A.