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Fokker 100
Mit der Bekanntgabe einer
Nachfolgeversion der F27 wurde im Novemver 1983 auch eine neue Version
des Stammbaums der Fellowship-Airliner bekanntgegeben.
Als Vorlage für das neue Flugzeug mit
der Bezeichnung Fokker 100 diente die Fokker 28 Mk4000.
Erkennungsmerkmale der Fokker 100 sind die modernen Rolls-Royce Tay
Turbofan-Triebwerke, ein wesentlich längerer Rumpf und neu konstruierte
Tragflächen. Weitere Erneuerungen sind ein modernes Glas-Cockpit und
eine neue Inneneinrichtung. An der Produktion der Focker 100 waren auch
viele andere Firmen, wie z.B. Airbus, Shorts, Grumman, Rolls-Royce und
Dowty Rotol beiteiligt. Ein weiterer Lieferant war IPTN, die aus
Indonesien Bauteile lieferte. Für die Flugversuche wurden zwei
verschieden Typen verwendet, die erste (PH-MKH) startete am 30. November
1986 zu ihrem Erstflug, gefolgt von der zweiten Maschine, (PH-MKC) die
am 25. Februar 1987 startete .
Nachdem die F100 mit Tay 620-15 ihre
Musterzulassung im November 1987 erhielt, wurden die ersten Maschinen im
Februar 1988 an Swissair ausgeliefert. Die Version mit dem Tay 650 wurde
im Juli 1989 zugelassen und im selben Monat an US Air ausgeliefert. Im
Sommer 1991 hatte Fokker insgesamt 232 Bestellungen für die F100
erhalten und bereits 70 Maschinen ausgeliefert.
Ab 1993 konnte die Reichweite um 450km
gesteigert werden, indem die Abflugmasse auf 45.819 kg erhöht und ein
neuer Tank im Tragflügelmittelstück eingebaut wurde.
Ab 1994 gibt es auch eine F100
Variante mit einer Frachttür an der linken vorderen Seite des Rumpfes,
die man in kurzer Zeit von Passagier- auf Frachtverkerhr umrüsten kann.
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