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Douglas DC-8
Am 7. Juni 1955 gab Douglas Aircraft
bekannt, daß sie ein Linienflugzeug entwickeln würden, um die DC-7 zu
ersetzen. Ein Prototyp wurde gebaut und flog zum ersten Mal am 30. Mai
1958. Das Flugzeug sah der Boeing 707 sehr ähnlich.
Der Typ war in verschiedenen Versionen mit 118 und 176 Sitzplätzen und
verschiedenen Triebwerken lieferbar. Die DC-8 wurde am 31. August 1959
registriert und begann ihren Flugdienst am 18. September 1959 bei Delta
Air Lines und United Airways.
Douglas kündigte im April 1965 an,die
DC-8 weiterzuentwickeln und die verbesserte Variante entstand, die unter
der Bezeichnung “Super Sixty”bekannt wurde.
Durch diese neue Version blieb die Nachfrage nach dem vierstrahligen Jet
weiter hoch .
Die Super Sixty wurde in vielen
unterschiedlichen Varianten gebaut: Die erste Maschine dieser Serie war
die Super 61, die um 11.18m verlängert wurde. Sie bot für 259 Passagiere
Platz.
Es folgte die Super 62, die eine vergrößerte Flügelspannweite und einen
verlängerten Rumpf hatte. Dabei wurde der Treibstoffraum vergrößert. Sie
stellte die Langstreckenversion der DC-8 dar.
Die Super 63 hatte den verlängerten Rumpf der Super 61 und den neuen
Flügel der Super 62 und wurde damit ein Hochlast- und
Langstreckenlinienflugzeug. Damit war die DC-8 das größte
Passagierflugzeug, bis die Ära der Großraum-Maschinen einsetzte.
Alle Modelle waren als Fracht-und Passagierversion lieferbar.
Ein paar Jahre später kam die
Großraum-Maschine DC-10 auf den Markt. Da die Großraum-Maschinen viele
neue Möglichkeiten im Passagier- und besonders im Cargotransport bot,
entschloss sich Douglas, die DC-8 nichtmehr weiterzuentwickeln.
Es wurden von den ersten Serien bis
1968 genau 294 Modelle ausgeliefert. Die Produktion wurde 1972 nach
insgesamt 556 Exemplaren eingestellt.
1979 trat Douglas mit
Modernisierungsvorschlägen für die DC-8 Serie 61, 62 und 63 an die
Öffentlichkeit. Da sich die Anforderungen an Verbrauch und
Geräuschentwicklung stark verändert hatten, bot Douglas für die
70er-Serie Umrüstungsprogramm zur „Super Seventy“ an. Die neuen
Versionen erhielten die Bezeichnung Serie 71, 72 bzw. 73.
Dieser Verjüngungskur unterzogen sich 110 Super Sixty. Die Maschinen der
neuesten Generation sind rein äußerlich sehr gut an den größeren General
Electric SNECMA CFM56 Triebwerken zu erkennen. Alternativ konnte das
Pratt & Whitney JT8D-209 gewählt werden.
Heute sind noch ein paar DC8, fast
ausschließlich Super Sixty-Maschinen, bei Cargo-Fluggesellschaften im
Einsatz.
Text: Peter
Poschmann
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