|
McDonnell-Douglas MD-11
In den frühen 80er Jahren plante
McDonnel Douglas eine verbesserte Version der DC-10. Die sogenannte
DC-10-60 sollte 12 Meter länger sein als die DC-10-10 und bis zu 400
Passagieren Platz bieten
auch sollten verbessterte Tragflügel zusammen mit neuen Triebwerken eine
höhere Effinzienz bringen. 1981 testete McDonnel Douglas die neuen
Winglets an einer Continental DC-10. aber aufgrund der relativ vielen
DC-10 Unfälle entschied sich McDonnel Douglas letztendlich doch gegen
eine neue DC-10 Version.
Deswegen stellte McDonnel Douglas 1984
der Öffentlichkeit Pläne zu einem neuen Flugzeugtyp vor; der MD-11.
Die erste Version, die MD-11X-10, hatte die gleiche Größe wie die DC-10,
verfügte aber über stärkere Triebwerke und ein höheres Gesamtgewicht. Im
Juli 1985 wurde die Standard-Passagierversion vorgestellt. Sie hatte ein
Zwei Mann Cockpit, war länger als die DC-10 und verfügte über eine um
fast 30% gesteigerte Reichweite. Trotzdem sollen die Kosten pro
Sitzplatz um ca. 30% sinken.
Nachdem viele Namenhafte DC-10 Kunden,
wie z.B. FedEX, Korean Air, Varig, Swissair und SaS, die MD-11 geordert
hatten, stellte McDonnel Douglas 1989 die Produktion der DC-10 zugunsten
der MD-11 ein.
Es gibt drei MD-11 Versionen: Die
Passagier Version kann bis zu 405 Passagiere über 12.000 km
transportieren. Die MD-11F hat als Nurfrachter eine Nutzlast von 91t.
Die MD-11CF ist eine Version, die innerhalb 24 Stunden von einer
Passagiermaschine in einen Frachter umgebaut werden kann.
Einige Airlines äußerten den Wunsch
nach einer größeren Reichweite. Das Resultat war die 1996 vorgestellte
MD-11ER (Extended Range), die 13.500 km weit fliegen kann.
Nachdem McDonnel Douglas von Boeing
aufgekauft wurde, wurden keine neuen Bestellungen für die MD-11
angenommen. Alle bis dato georderten Einheiten wurden noch ausgeliefert.
|